Sonntagsschule

in Osorio


ÜBER DAS PROJEKT

In dem Armenviertel Osorio der Stadt Quito treffen sich Woche für Woche Kinder zwischen 3 und 16 Jahren, um zu singen, zu lernen, zu spielen und zu essen. Und das seit über 25 Jahren! Diese „Sonntagsschule“ wird von meiner Mutter geleitet, von einem kleinen Team betreut und getragen von der evangelischen Gemeinde San Marcos.

Am Anfang war es eine kleine Gruppe, die Kinder brachten aber bald interessierte Freunde mit. Die kleinen Leckereien, die am Ende der Stunden verteilt werden, haben bestimmt auch eine Rolle gespielt.

Gott sei Dank herrschen in Osorio der Hunger und die Gewalt nicht. Die Kinder sehen sich dennoch mit gängigen Problemen konfrontiert, die in einem Armenviertel den Alltag bestimmen:

  • Die Kinder werden häufig sich selbst überlassen, weil die Eltern arbeiten müssen.
  • Unwissenheit seitens der Eltern führt zu Mangelernährung.
  • Keine Freizeitgestaltungsmöglichkeiten, kein Raum für Fantasie...

Diese Gruppe ist für viele von ihnen die einzige Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen dem Alltag zu entfliehen. Die Kinder kommen einfach gerne hin.

50 Personen - 10 Euro im Monat

Zurzeit treffen sich im Schnitt 50 Kinder; unter ihnen sind viele „Enkelkinder“ der Gruppe, die meine Mutter einst ins Leben rief. Eine Zeit lang war die Wohnung, die für die "Sonntagsschule Osorio" angemietet wurde, nicht nur an einem Tag geöffnet, sondern die ganze Woche.

Eine Lehrkraft war eingestellt, um Nachhilfe für die Kinder anzubieten. Sie haben Hausaufgaben erledigt, mit dem Rechner im Internet recherchiert und Lernstoff von einem Profi erklärt bekommen.

Kurzum: Die Kinder erhielten echte Unterstützung und viele saßen nicht mehr allein zu Hause vor dem Fernseher, weil beide Elternteile auf der Arbeit waren.

Leider musste dieses Angebot eingestellt werden, weil die Regierung Ecuadors den Mindestlohn für Lehrer per Dekret auf ca. 600 Euro erhöht hat.

Natürlich ist es gut, dass Lehrer gut verdienen und sozialversichert sind! Leider ist das aber unbezahlbar für eine private Initiative.

Die Miete für den Raum wird seit Jahren von der Kirchengemeinde „San Marcos“ übernommen. Material, Essen und Geld für Ausflüge oder die jährliche Weihnachtsfeier werden durch andere Spenden finanziert.

Meine Idee ist es, 50 Personen zu finden, die 10 Euro im Monat spenden können, um diesen „Schulhort“ zu finanzieren, d. h. um wieder eine Lehrkraft einzustellen, die jeden Tag für die Kinder da ist, Hausaufgabenbetreuung und Lernhilfe anbietet und so den Kindern von Osorio das bietet, was wir uns alle für unsere Kinder wünschen und was für viele von uns, Gott sei Dank, der normale Alltag ist.

Wenn Sie sich mit 10 Euro beteiligen, zahlen Sie 4 Unterrichtstunden im Monat!

Die Eltern, deren Kinder regelmäßig den Hort besuchen, müssten ebenfalls eine symbolische Summe aufbringen, um das Angebot am Laufen zu halten.

Es geht um eine langfristige Angelegenheit!

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