Autor: <span class="vcard">JP</span>

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#30jahrefeedthehungry Flut in den neuen Bundesländern

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In 2002 kam die Flut in die neuen Bundesländer. Sachsen war damals besonders getroffen. Wenn wir als Feed the Hungry meistens in anderen Ländern helfen, heißt das nicht, dass wir Menschen in Not vor unserer Haustür nicht auch helfen.

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#30jahrefeedthehungry Mosambik

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Heute möchte ich weiter machen mit meinem Rückblick auf 30 Jahre Feed Heute möchte ich weiter machen mit meinem Rückblick auf 30 Jahre Feed the Hungry. Diesen Geburtstag feiern wir ja in diesem Jahr. Nach dem die neunziger von Kriegen auf dem Balkan, Ruanda gezeichnet waren, habe ich heute im Rückblick en Eindruck, dass die ersten Jahre nach dem Wechsel in ein neues Millennium, sich um Wasser drehten. Um Hochwasser um genauer zu sein. Mosambik erlebte eine Flut in 2000. Wir haben mit 5.000 Tonen Lebensmitteln geholfen, dass wir damals mit unserm eigenen Schiff „Evangeline“ nach Maputo brachten. 

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#30jahrefeedthehungry

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Für meine zwei Jungs und mich ist es aber auch in anderer Hinsicht ein besonderer Tag. Heute am 10. April feiern wir unseren soggenanten „Taftantag“. Zur Erklärung: In 2009 hatte ich die Idee einen Notarztwagen auf dem Landweg nach Pakistan zu fahren. Im wahrsten Sinne des Wortes, eine abgefahrene Idee. Der Wagen wurde im Norden des Landes dringend gebraucht. Unzählige Menschen haben keine Zugang zu Medizin. Sie sterben an den kleinsten Dingen. Ein Ärzteteam vor Ort hatten wir schon. Alleinerziehend nahm ich meine zwei Jungs, damals 13 & 9 Jahre, einfach mit auf dieses Abenteuer. Nach 15 Tagen kamen wir an der Grenze zwischen Iran & Pakistan an. Dort hatten wir in einem „Hotel“, auf dem Fussboden, das erste warme Essen nach vielen Tagen Fahrt durch den Iran. Es war eine ganz gewöhnliche Tomatensuppe aus der Tüte. Aber nach dieser langen Zeit ohne warmes und vernünftiges Essen, einfach Klasse. Der Grenzübergang heißt „Taftan“ daher kommt der Name für diesen Tag. Und Tomatensuppe heißt bei uns seitdem auch nicht mehr nur einfach „Tomatensuppe“, sondern „Taftansuppe“

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#30jahrefeedthehungry

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Konflikte auf dem Balkan wollten einfach nicht aufhören. In Serbien konnten wir viel mit Lebensmitteln und Medikamenten in den Flüchtlingslagern helfen. Ich have viele Interviews geführt mit Pastoren, die damals geholfen haben. Doch ein Interview das ich für LeSEA Broadcasting in USA machte, wird mir wohl immer in Erinnerung bleiben. Diese alte Frau schilderte, wie sie zusehen musste, wie ihre Tochter vor ihren Augen verbrannt wurde. Einfach furchtbar zu was Menschen fähig sind. Die ganze Geschichte in meinem Buch „Wenn die Fliegen in der Küche sind“ 

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#30jahrefeedthehungry

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Auf unserem Server haben wir 14 TB Videomaterial, dass ich in den letzten Jahren in über 70 Ländern aufgenommen habe. Auch aus Ruanda haben wir Material. Der Völkermord im Jahre 1994 dauerte 100 Tagein den über 1 Million Menschen auf das grausame starben. Auf dem Server sind Bilder die ich nie zeigen würde. Da wir damals auf Videobänder aufgenommen haben ist des nut sehr schwer, einzelne Bilder zu löschen. Hier ein paar Bilder von Überlebenden der vielen Massaker. UNHCR stele Zelte, wir kamen mit Lebensmitteln.

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Corona…unsere Arbeit geht weiter

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Wir sind im Moment in einer Situation, in der Menschen sich isolieren müssen und sich von Gemeinschaft ausschließen sollten. Sie und ich sollten darauf mit Geduld und Mitgefühl reagieren, statt mit Angst oder gar Panik.

In den letzten Tagen wurden wir immer wieder gefragt, in wie weit Covid-19 die Arbeit von Feed the Hungry beeinträchtigt. Die Hersteller der Lebensmittel die wir zu den Hungrigen dieser Welt schicken, haben uns informiert, dass die Produktion sich verlangsamen wird, aber nicht eingestellt wird. In England haben wir viele Freiwillige die Grundnahrungsmittel in Tagesrationen umpacken. Diese Aktivitäten haben wir vorerst eingestellt.

Doch ich bin sehr froh und dankbar, dass ich Ihnen schreiben kann, dass fast alle Lieferungen unterwegs sind und ungehindert transportiert wurden und in alle zurzeit 26 Ländern eingeführt werden konnten. In diesen Ländern haben wir immer auch schon Vorräte angelegt für den Fall Transporte verzögern sich. Somit ist die Versorgung der zurzeit 300.263 Waisenkindern erstmal gesichert. Diese Sicherheit entstand durch Sie als unsere treuen und hilfsbereiten Partner. Auch zahlt sich aus, dass unsere Hygiene Vorschriften, die wir seid Jahren schon eigeführt haben 

Mit Gott Vertrauen sehen wir nach vorne und vertrauen auch auf Ihre weitere Hilfe in den nächsten Wochen und Monaten

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#30jahrefeedthehungry „Bosnien“ Teil 4

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Wieviele Menschen im Bosnien Krieg gestorben sind, wird man nie erfahren. So wie in jedem Krieg. Doch damals hat man versucht, jedem Toten zu gedenken. In Städten wie Zagreb, Spit, Sarajevo gab es ganze Strassenzüge mit Ziegelsteinen die an Häuserwände gestapelt wurden. Auf jedem Stein stand der Name eines Menschen der im Krieg ums Leben kam. 

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#30jahrefeedthehungry „Bosnien“ Teil 3

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In den zerstörten Straßenzügen von Mostar habe meine Helfer und ich Lebensmittel verteilt. Nicht selten an den letzten Häuserblocks entlang der Front.  Um Spenden zu sammeln haben wir Filme gedreht um die Not zu zeigen. Oft mit einer versteckten Kamera.

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#30jahrefeedthehungry „Bosnien“ Teil 2

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Als Feed the Hungry arbeiten wir grundsätzlich durch Kirchengemeinden. Sie wissen wo es die Menschen gibt die am meisten betroffen sind. Und dann packen aus alle mit an. Beim ausladen, beim packen von Lebensmittelpaketen und beim verteilen. Viele dieser Menschen kamen auch zu den Gottesdiensten, weil sie auch Mut und Hoffnung brauchten.

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#30jahrefeedthehungry „Bosnien“ Teil 1

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Was viele nicht wissen, dass ich von Anfang an auch journalistisch tätig war und bin. So habe ich auch für über 20 jähre immer wieder Berichte geliefert für Radio und Fernsehen. Daher ist das Schlagwort „Fake News“ für mich nichts Neues. Bei meiner ersten Reise in das Kriegsgebiet von Bosnien, wurde ich von einem Mitarbeiter eines US Senders gebeten, ein Interview nachzustellen, in dem er selbst als Scharfschütze auftreten wollte. Das habe ich natürlich abgelehnt. Meine Aufgabe war es Lebensmittel zu organisieren und deren Verteilung. Das es dabei viel zu berichten und zu filmen gab, wusste ich an diesem Tag noch nicht.  Ganz besonders betroffen, damals wie heute, Kinder und alte Menschen.