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Eine Gruppe von Menschen in Wintermänteln versammelt sich im Schnee um einen Lieferwagen, einige tragen Taschen mit Hilfsgütern. Es schneit und der Boden ist bedeckt, im Hintergrund sind kahle Bäume und Gebäude zu sehen.

Unsere Tage in der Ukraine

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Als wir spät Abends in unserem Hotel in Odessa ankamen, fragten wir die junge Frau an der Reception, ob bekannt ist, ob in der kommenden Nacht russische Raketenangriffe zu erwarten seien. Sie meinte dann, nach dem sie in einer speziellen App nachgesehen hatte, dass sechs Langstreckenraketen unterwegs wären. Sie sagte das so beiläufig wie eine Wettervorhersage. Dann erklärte sie uns den Weg zum Bunker. Die Menschen sind daran gewöhnt, an das was uns Angst macht. 

Wir konnten unser Lager besichtigen. Es ist gut gefüllt für die nächsten Wochen. Trotz minus Temperaturen kommen viele Leute zu den Verteilungen. Durch die Schneemassen und vereisten, oft gesperrten Straßen, kam der LKW nicht ganz pünktlich. Unser Kleintransporter bleib mehrmals stecken. Einmal mussten wir sogar raus gezogen werden. Trotz der Verspätung haben die Menschen ausgehalten und gewartet. Persönlich habe ich mich gefreut einen ukrainischen Soldaten und Freund lebend wiederzusehen.. 

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